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Neu: Augenstation wurde Tagesklinik

Mit Anfang Mai wurde die Organisation der Augenstation des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf geändert: Dem Trend zu immer mehr tagesklinischen Operationen entsprechend wurde sie zu einer reinen Tagesklinik umgewandelt.


Die Augen-Station des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf ist seit 1. Mai eine Tagesklinik: (v.l.) Pflegedirektor DGKP Josef L. Strobl, akad. PD, Prim. Dr. Erich Urbanetz, der Ärztliche Direktor-Stellvertreter Prim. Dr. Wolfgang Pichler, Stationsleitung-Stellvertretung DGKS Anja Frühwirth und Prim. Univ.-Prof. Dr. Csilla Neuchrist

Aufgrund der Abnahme an stationären Patienten und Zunahme der ambulanten oder tagesklinischen Patienten auf der Augenabteilung wurde eine neue Organisationsform für diese Station gefunden.

Die Augenstation wird seit 1. Mai nun als Tagesklinik geführt – die Betriebszeiten sind werktags von 6 bis 18 Uhr. Die Ambulanz der Augenabteilung wird weiterhin von 8 bis 12 Uhr geöffnet sein. Die stationären Patienten der Augenabteilung werden ab sofort vom Personal der HNO-Station mitbetreut. Zwischen 15 und 7 Uhr, sowie an Sams-, Sonn- und Feiertagen wird die Augen-Ambulanz vom Stationspersonal der HNO-Station mitbetreut.

„Diese Entwicklung liegt voll im Trend der heutigen Zeit. Viele Operationen erfordern keinen stationären Krankenhausaufenthalt mehr und können für die Patienten nun schneller und einfacher abgewickelt werden“, erklärt auch Pflegedirektor
DGKP Josef L. Strobl, akad. PD. Denn auch im Medizinischen Zentrum Gänserndorf werden seit Oktober 2011 tagesklinische Augenoperationen durchgeführt und von den Patienten sehr gut angenommen.

Prim Dr. Erich Urbanetz, Leiter der Abteilung für Augenheilkunde: „Tagesklinische Operationen des grauen Stares wurden einerseits wegen der schnelleren Wundheilung durch kleinere Operations-Wunden möglich, andererseits ist der wirtschaftliche Aspekt ein Faktor, der tagesklinisches Operieren (nicht nur in der Augenheilkunde) zusehends erfordert. Die Entscheidung ob tagesklinisch operiert werden kann, wird allerdings weiterhin individuell getroffen.“