Neue Attraktion im Therapietiergarten
Der Therapietiergarten im Landesklinikum ist seit kurzem um zwei Attraktionen reicher. Die beiden Alpakas „ Nabucco“ und „Nepumuk“ verstärken seit Juli das Team der Therapiebegleittiere. In weiterer Folge werden die zwei Eselinnen „Crissy“ und „Thekla“ die Familie im Tiergarten bereichern.
Der Therapietiergarten des Landesklinikums Mauer besteht seit dem Jahr 2003 und beherbergt mittlerweile vier Ziegen, zwei Somalischafe, drei Katzen, elf Kaninchen, sieben Meerschweinchen und nun zwei Alpakas und bald auch zwei Esel. Der Leiterin des Mini-Tiergartens, Mag. Margit Haunlieb, ist vor allem die tiergerechte Haltung ein Anliegen. „Dies ist die wesentliche Voraussetzung, damit die Tiere sich wohlfühlen und die nötige Ruhe und Gelassenheit für den Einsatz aufbringen.
Durch die vielen positiven Auswirkungen der tiergestützten Interventionen auf die Patientinnen und Patienten kann in vielen Bereichen zur Förderung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens, zum Stress- und Spannungsabbau sowie zur allgemeinen Steigerung der Lebensfreude beigetragen werden“, erläutert Mag. Margit Haunlieb. Von ihrem Wesen her sind Alpakas Fluchttiere, sie stammen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden, wo sie als Wolllieferanten domestiziert wurden. Durch ihr Erscheinungsbild mit den großen dunklen Augen, dem weichen Wollkleid und dem sanften, ruhigen Wesen sind die sehr neugierigen Tiere für den gezielten und behutsamen Einsatz bei tiergestützten Interventionen prädestiniert.
Insofern profitiert neben den tiergestützten Interventionen auch die Beschäftigungstherapie des Hauses, da die Wolle der Tiere in der Klinik praktisch von der Schur bis zum fertigen Produkt verarbeitet wird. Viele Patienten und deren Angehörige, aber auch Gäste aus der Umgebung, besuchen diesen Therapietiergarten, um Ruhe und Erholung zu finden und die angenehme Atmosphäre, die diese Tiere verströmen, zu genießen.
Besonders erfreut über die Neuzugänge im Therapietiergarten zeigt sich auch die Klinikleitung des Landesklinikums, die dadurch eine große Bereicherung im Rahmen der „Tiergestützten Therapie“ sieht. Sie unterstützt daher das Konzept “Die heilsame Wirkung der Natur bewusst nutzen.“






