Neues Verfahren zur schonenden Behandlung von Krampfadern am Landesklinikum Klosterneuburg
Der Volkskrankheit Krampfadern sagt man im Landesklinikum Klosterneuburg den „Kampf mit Dampf“ an. Es handelt sich um ein österreichweit neues und schonendes Verfahren, bei dem die krankhaft erweiterten Venen von innen mittels Wasserdampf verödet werden.
„Das Prinzip des endoluminalen Verfahrens an sich ist nicht neu. Bei diesen Verfahren wird ein Katheter in die Vene eingebracht und mittels Laser, Radiofrequenz oder in diesem Falle Wasserdampf die Vene von innen thermisch geschädigt und damit verödet. Das Verfahren mit Wasserdampf, das in Frankreich entwickelt wurde und auch in Deutschland angewendet wird, hat den Vorteil, dass weniger Schmerzen nach der Behandlung entstehen und dass die Narkose um einiges kürzer ist“, so Oberarzt Dr. Klaus Braun, Venenexperte am LK Klosterneuburg.
Vorausgehend ist nach wie vor die Diagnostik mittels Ultraschall, um beurteilen zu können, ob die Vene für den Wasserdampf (SVS – Vein Steam Sclerosis) geeignet ist. Bei sehr oberflächlichen Venen besteht - wie bei allen Katheterverfahren - die Gefahr einer Verbrühung der Haut. In diesem Fall bieten wir andere Methoden zur Krampfaderbehandlung an.
Das Verfahren mit Wasserdampf wird von Experten als schonende und schmerzarme Behandlung bezeichnet, durch Wegfall mehrerer Hautschnitte sind die kosmetischen Ergebnisse deutlich besser. Das Landesklinikum Klosterneuburg hat mit der „SVS“ das Spektrum der Varizenchirurgie um ein modernes Verfahren erweitert.






