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Niederösterreich: Klinikübergreifende Vernetzung via Videokonferenz

Typo3Ab sofort werden die Tumorboard-Meetings in einem Pilotprojekt der Region NÖ Mitte mit Einsatz von Videokonferenzen spitalsübergreifend durchgeführt. Am 11. Juni 2012 fand im Landesklinikum Krems die Kick-off-Veranstaltung mit einer Übertragung zwischen den Kliniken Krems und Tulln statt.


In den NÖ Landeskliniken gibt es derzeit 16 Tumorboards, die alle ein bis zwei Wochen stattfinden. Tumorboards sind interdisziplinäre Besprechungen von Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen für Patienten, die an bösartigen Tumorerkrankungen leiden. Über das moderne Videokonferenzsystem via Bild und Ton werden die Befunde diskutiert und die weitere Behandlung besprochen und festgelegt.
In den Klinikstandorten Wiener Neustadt, Baden und Mödling finden diese Besprechungen bereits über Videokonferenz statt. Mit den Landeskliniken der Region NÖ Mitte: St. Pölten-Lilienfeld, Landesklinikum Tulln, Landesklinikum Krems, Landesklinikum Klosterneuburg wird diese Technologie in einem Pilotprojekt erstmals klinikübergreifend in einer gesamten Region angewandt. Bis Ende 2012 sollen alle NÖ Landeskliniken mit einem Videokonferenzsystem ausgestattet sein.

„Auch viele andere Erkrankungsbilder können klinikübergreifend via Videokonferenz analysiert und besprochen werden. Neben den Vorteilen für die Patienten in der medizinischen Versorgung bringt dieses moderne Kommunikationssystem auch Vorteile im Hinblick auf zeitliche- und wirtschaftliche Ressourcen mit“, erklärt Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer, NÖ Landeskliniken-Holding.