Personenrettung aus Fahrzeugen mittels Spezial-Auto-Wrack
Markus Hofmann, Mitarbeiter im Operationssaal des Landesklinikums Hollabrunn, ist in seiner Freizeit ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig. Gemeinsam mit seinem Rot-Kreuz-Kollegen Christoph Neumeier kreierte Markus Hofmann ein Spezial-Auto-Wrack zum praxisnahen Üben von Personenrettungen.
Markus Hofmann bringt seine fundierten fachlichen Kenntnisse sowohl beruflich im Landesklinikum Hollabrunn als auch bei seiner Tätigkeit als Sanitäter beim Roten Kreuz zum Wohle all jener Personen ein, die Hilfe benötigen. Operations-Assistent Markus Hofmann ist mit Leib und Seele ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig - während seiner langjährigen Tätigkeit hat er oft festgestellt, wie wichtig schnelle und richtige Rettung aus einem Unfallauto und die entsprechende medizinische Versorgung der Verletzten danach ist.
In vielen Übungseinheiten werden die Rettungssituationen immer wieder geprobt, da die Versorgungskette stets gewährleistet sein muss. Um diese Szenarien noch effizienter durchführen zu können, beschlossen Markus Hofmann und Christoph Neumeier, ein entsprechend adaptierbares Auto-Wrack zu bauen, mit dem man diverse Notfall-Maßnahmen nach Unfällen nachstellen und trainieren kann.
Für den Bau des Übungsautos, bei dem es sich um ein schrottreifes Auto handelte, waren viele hunderte Arbeitsstunden nötig. Aus dem Fahrzeug-Wrack wurde ein innovatives Trainingsmodell, das individuell zusammengebaut oder zerlegt werden kann. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, dass dieses Auto für Übungen immer wieder verwendbar ist. Somit muss nicht ständig nach neuen Fahrzeug-Wracks gesucht werden, dies führt wiederum zu erheblichen ökonomischen Vorteilen.
Markus Hofmann erklärt: „Wir ahmen mit dem Auto einerseits eine reale Unfall-Situation nach, andererseits erzeugen wir auch jene Stresssituationen, die oft in der Realität mit einem Unfall Hand in Hand gehen. Wir bemühen uns, Feinheiten auszuarbeiten, um künftig zusätzlich akustische und optische Situationen realitätsnah widerspiegeln zu können. Entsprechende Simulatoren sollen in der Motorhaube eingebaut werden.“
Operations-Assistent Markus Hofmann hat bei seiner Tätigkeit im Landesklinikum Hollabrunn und als Rot-Kreuz-Mitarbeiter gesehen, wie wichtig effiziente Übungen und adäquate Schulung für die Versorgung der Unfallopfer sind. Rasches, fachgerechtes Agieren kann lebensrettend sein, da oft einige wenige Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Markus Hofmann und Christoph Neumeier überlegen nun, das von ihnen entwickelte Aufbau-Konzept für das Übungsfahrzeug als Patent anzumelden.






