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Synergien und Kostenersparnis durch neue Geräte im Labor des Landesklinikums Horn

Das medizinisch chemische Labor und Teile des serologischen Labors im Landesklinikum Horn wurden in den letzten Monaten auf den aktuellsten Stand gebracht. Diese Neuerungen bringen für alle Standorte im Waldviertel gleichartige Geräte und somit einheitliche Tests in gewohnt ausgezeichneter Qualität.


Christine Kramler mit einem der neuen Laborgeräte

Christa Hofmann mit einem der neuen Laborgeräte

„Die Labors aller Häuser des Waldviertels wurden neu aufgesetzt und bekamen Geräte mit modernster Technologie. Zusätzlich wurden im Klinikum Horn eine sogenannte „Flex Lab“ Laborstraße installiert. Ein Anbieter lieferte alle Geräte für alle Waldviertler Kliniken, abgestimmt auf die Größe des Hauses. Dadurch können wir Synergie-Effekte nutzen, es nützt den Patienten, und das Projekt bringt enorme Einsparungen für die Spitäler“ erklärt Dipl. KH-BW Karl Busta, stellvertretender Kaufmännischer Direktor des Landesklinikums Horn und Leiter des Laborprojekts Waldviertel.  

Nunmehr sind das Horner Labor sowie die Labors der Kliniken Gmünd, Waidhofen und Zwettl neu ausgestattet. Durch die Geräte eines Anbieters werden die Untersuchungsergebnisse in Horn mit den Testergebnissen in den anderen Kliniken vergleichbar. Alle Parameter können von den anderen Labors übernommen werden; dadurch müssen weniger Untersuchungen durchgeführt werden und Analysen können eingespart werden. Dies führt nicht nur zu einer Kostensenkung der Labors sondern schont natürlich auch Patientennen und Patienten, die Untersuchungen nicht mehrmals vornehmen lassen müssen.      

Von den in Horn ca. durchgeführten 970.000 Einzelanalysen entfallen etwa 880.000 auf die Klinische Chemie und ca. 50.000 auf die Immunologie (die Zahlen stammen aus 2009 – auf diesen basierte das Laborprojekt). Zum Leistungsspektrum zählen sämtliche Stoffwechselparameter, Elektrolyte, Schilddrüsen- und Schwangerschaftshormone, Kardiologiediagnostik, Infektionsserologie, Medikamentenspiegel und Tumormarker. Weiters wurden ca. 130 Parameter erhoben, die am häufigsten getesteten sind: Triglyceride, Chlorid, Harnstoff und das Untersuchungsspektrum mit dem neuen Gerät erweitert.   

„Neben einer optimalen Nutzung von personellen Ressourcen unter wirtschaftlichem Aspekt kommen die modernsten Analyseverfahren nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen unseren Patientinnen und Patienten zu Gute“, so die leitende Biomedizinische Analytikerin Karin Embacher. Das Waldviertel ist somit die erste Region Niederösterreichs in der ein derartiges Projekt umgesetzt wurde. Diese Laboroptimierung spart den Patienten Zeit, Geld und Mühe bei höchster Qualität.