< vorhergehender Beitrag

Topmodernes Magnetresonanz-Gerät

Im LK Horn wurde das erste 3-Tesla-Magnetresonanzgerät der dritten Generation in Niederösterreich installiert.


(v.l.) Dr. Markus Klamminger (stv. Med. GF NÖ Landeskliniken-Holding), Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider, Vorstand Institut für Radiologie Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher, Ing. Hans Penz (Präsident d. NÖ Landtages), Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Paul Bratusch-Marrain, Mag. Johannes Kranner (Bezirkshauptmann Horn), Kfm. Direktor Mag. Franz Huber, Bgm. LAbg. Jürgen Maier

Es kombiniert modernste Untersuchungsmöglichkeiten und größtmöglichen Patientenkomfort. War noch bis vor kurzem 1,5 Tesla in der bildgebenden Diagnostik der Versorgungsstandard, so beginnt sich heute die doppelte Feldstärke, nämlich 3,0 Tesla, in der Routineversorgung zu etablieren. Das 3-Tesla MR-Gerät deckt die Schwerpunkte des Standortes Horn in höchster Qualität ab: Erstens die Versorgung von neurologischen Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose, Hirntumor usw. Weiters den Gefäßschwerpunkt, der an drei Standorten in Niederösterreich – Horn, St. Pölten, Wiener Neustadt – einen Schwerpunkt bildet. Und schließlich der unfall¬chirurgische Schwerpunkt, wobei bei unklaren Verletzungen von unfallchirurgischen Patienten die Magnetresonanztomographie zum Einsatz kommt. Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher, Vorstand des Instituts für Radiologie, erklärt: „Neben der höheren Qualität ist auch bei gewissen Untersuchungen eine Zeitersparnis möglich. Ein großer Vorteil ist der Komfort für den Patienten: Musste bisher der Patient in einem engen Schlauch liegen (Durchmesser 55 cm), ist nun eine komfortable Weite mit guter Ausleuchtung möglich (Durchmesser 70 cm), sodass beim Patienten deutlich weniger Platzangst auftritt. Darüber hinaus wird auf Patientenservice vermehrt Augenmerk gelegt, nämlich Wunschfarben in der Beleuchtung des Gerätes anzubieten sowie auch den Patienten mit seiner Wunsch¬musik zu versorgen, um ihm die etwa 15- bis 30-minütige Untersuchungsdauer möglichst angenehm zu gestalten.“