Treffen der Selbsthilfepartner im LK Waidhofen/Ybbs
Ende September fand das jährliche Treffen der Selbsthilfegruppen im LK Waidhofen/Ybbs statt.

(v.l.) sitzend: DGKS Heike Matejka (Entlassungsmanagerin), Herbert Tazreiter (Selbsthilfegruppe MS), Rosa und Stefan Hager (SHG Morbus Parkinson); stehend: Doris Fahrnberger-Schober, MSc (Pflegedirektorin), DGKS Sonja Zwirner (Entlassungsmanagerin), Roswitha Mottl (SHG Demenz und Alzheimer), Renate Schoder (Herzverband), Josef Dorfmair (SHG Morbus Parkinson)
Vertreter der Selbsthilfegruppen (SHG) Alzheimer und Demenz, Multiple Sklerose, Parkinson, Herzverband sowie Depression und Burn Out waren der Einladung ins LK Waidhofen/Ybbs gefolgt und trafen sich zum Erfahrungsaustausch im Klinikum.
„Ständiger Erfahrungsaustausch mit unseren Selbsthilfepartnern ist uns sehr wichtig“, so die Entlassungsmanagerin Heike Matejka, „denn nur so können wir Veränderungen und Trends in den Gruppen wahrnehmen.“
„Die Wirkung von SHG ist – gerade wenn es um Krankheitsbewältigung und psychische/soziale Probleme geht – unbestritten hoch und auch wissenschaftlich nachgewiesen“, erklärt die Pflegedirektorin Doris Fahrnberger-Schober, MSc.
„Durch ihre eigene, erlebte Erfahrung werden Betroffene zu Experten in eigener Sache -
Es kommt zu einer Steigerung der Kompetenz im Umgang mit der Krankheit und in der Bewältigung des Alltags mit der Erkrankung. Damit sind die Gruppen eine wesentliche Ergänzung zu den Experten im klinischen Bereich“, betont die Pflegedirektorin die Wichtigkeit dieser Einrichtung.
Das Treffen bietet auch die Möglichkeit, Kontaktdaten zu aktualisieren. „Wir haben auch viel positives Feedback zu der im Frühjahr angebrachten Informationstafel für die Selbsthilfepartner bekommen“, freut sich die Entlassungsmanagerin. Die Tafel wurde im Eingangsbereich des Klinikums angebracht und bietet den Selbsthilfepartnern die Möglichkeit, Ihre Aktivitäten und Termine dem interessierten Publikum bekannt zu geben.





