< vorhergehender Beitrag

Wasserautomaten lösen Flaschenwasser im Landesklinikum St. Pölten ab

Im Landesklinikum St. Pölten wurde die Trinkwasserversorgung der Patientinnen und Patienten von Flaschenwasser zur Kosteneinsparung und zur Reduktion der Umweltbelastung auf automatische Wasserspender umgestellt.


Rund 550.000 Liter Flaschenwasser pro Jahr wurden im Landesklinikum St. Pölten  verbraucht. Um zukünftig Kosten einzusparen hat sich das Landesklinikum St. Pölten entschlossen, von Flaschenwasser auf Wasserspender umzustellen. Einer Universitätsstudie nach, können so rund 42 % der Kosten gegenüber handelsüblichem, gekühltem Flaschenwasser eingespart werden. 

„Insgesamt mussten sich die neuen Wasserspender einer 18monatigen Testphase – auch bei der Hygiene – stellen, die sie bravourös gemeistert haben“, so Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor im Landesklinikum St. Pölten. „Ein weiterer Vorteil für die Kliniken ist, dass im Vergleich zu Flaschenwasser keine Kosten bei Lagerung, Kühlung und Transport anfallen und wir so einen wertvollen Beitrag zur Umweltentlastung leisten.“  

Der eingesetzte Automat der Firma Kärcher ist der einzige Wasserspender, der die strengen hygienischen Anforderungen abdeckt. Er hat alle Prüfungen bestanden und das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit erhalten. Der Wasserspender wird an das Trinkwassernetz angeschlossen und bietet auf Tastendruck hygienisch einwandfreies Wasser – ungekühlt und gekühlt, sowie Heißwasser und Wasser mit Kohlensäure. Alle Leitungen, Heiz- und Kühlmodule, Filter und Ausgabeventile werden regelmäßig thermisch desinfiziert.  

Im Landesklinikum St. Pölten sind derzeit 50 Standgeräte im Einsatz, 30 weitere folgen. „Die gesamte Umstellung erfolgte in engster Abstimmung zwischen Medizin, Technik und der Pflege“, so Dir. Kadlec. Bei den Patientinnen und Patienten komme das neue Automatenwasser sehr gut an. „Dank der neuen Geräte müssen Patientinnen und Patienten nicht auf Kohlensäure im Trinkwasser verzichten und erhalten selbstverständlich, wenn sie nicht mobil sind, weiterhin Wasser an das Krankenbett serviert“, erklärt Dir. Kadlec.