Zu Besuch in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Landesklinikum Korneuburg-Stockerau
Am 30.1.2014 besuchten die Klassen 4 A und 4 C der Volksschule 2 aus Korneuburg im Rahmen eines Lehrausganges die Räumlichkeiten der Gesundheits- und Krankenpflegeschule sowie des Zentrums für Entwicklung, Training und Transfer, um etwas über die realen Bedingungen in einem Krankenhaus in Erfahrung bringen zu können.

Die Kinder befüllen die Ernährungspyramide gemeinsam mit Diätologin Katharina Youssef.

Mathias Arthaber und Verena Novotny testen mit den jungen Besuchern visuelle Beeinträchtigungen wie Tunnelblick und extreme Kurzsichtigkeit.
Einen ganzen Vormittag lang wurde den Volksschülerinnen und -schülern Einblick in die Tätigkeiten einer Gesundheits- und Krankenpflegekraft und einer Diätologin gewährt. Das Programm wurde von den Lehrkräften ALGuK Doris Schuster und Alexander Youssef, MSc der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau und von der Diätologin Katharina Youssef organisiert und durchgeführt. Tatkräftige Unterstützung gab es seitens der Schüler/innen der 2 A der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, durch die ein realistischer Stationsbetrieb nachgestellt und so die Möglichkeit zum hautnahen Erleben sowie zum Fragenstellen angeboten wurde.
Im Bereich „Ernährung“ wurden die Schüler/innen angeregt eine riesige Ernährungspyramide mit vorgefertigten Lebensmittelkarten zu füllen um ihr Wissen bezüglich gesunder Ernährung zu überprüfen bzw. zu erweitern. Beim Zuckerwürfelquiz sollten die Teilnehmer/innen beliebten „Kindergetränken und –lebensmitteln“ die darin vermutete Anzahl von Zuckerwürfel zuordnen, was bei einigen zu erstaunten Reaktionen führte. Im Rahmen einer Verkostung hatten die Schüler/innen die Möglichkeit den Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Aromen zu erleben und konnten so ihre Geschmacks-Sensorik testen.
Bei den Stationen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege wurden die Besucher/innen von den Schüler/innen der Diplomausbildung begleitet und konnten am eigenen Körper erleben, wie sich eingeschränkte Personen fühlen müssen und welche Form der Unterstützung diese benötigen. Zu den Stationen zählte die Simulation von visuellen Beeinträchtigungen (Tunnelblick, Wahrnehmung unter Alkoholeinfluss, extreme Kurzsichtigkeit) und die Simulation der Einschränkung der Mobilität (Fahren mit dem Rollwagen und Gehen mit Krücken). Bei der dritten Station konnten die Volksschüler/innen Informationen bezüglich eines Krankenzimmers erhalten und ein elektrisches Krankenbett „in Aktion“ erleben.
Das Feedback der Gruppen war erstaunlich und kann als voller Erfolg bewertet werden. Beide Schüler/innengruppen waren mit vollem Einsatz dabei und die Volksschulkinder konnten teilweise Ihre Scheu gegenüber dem Krankenhaus ablegen und sich ein Bild von den beiden Berufgruppen machen. Möglicherweise konnte der Grundstein bei einzelnen Kindern gelegt werden, sich selbst für eine berufliche Laufbahn im Gesundheitswesen zu interessieren. Für reichlich Gesprächsstoff konnte auf alle Fälle gesorgt werden.





