Partnertag der Selbsthilfegruppen im Landesklinikum Horn
Das Landesklinikum Horn arbeitet bereits seit Jahren sehr eng mit zahlreichen Selbsthilfegruppen zusammen. Der Partnertag der Selbsthilfegruppen fand am 25. Februar 2014 unter zahlreicher Beteiligung im Festsaal des Landesklinikums Horn-Allentsteig statt.

(v.l.) sitzend: Manfred Beck (Selbsthilfe für Patienten mit Hirnblutung und deren Angehörige). Stehend: Mag. Renate Gamsjäger (Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen), Angela Schichter (Diabetiker NÖ), Christa Daniel (Verein ICH bin ICH), Lieselotte Judmann (Entlassungsmanagerin LK Horn), Eva Nendwich (Sekretariat Pflegedienstleitung), Gerda Erdner (Horner Stadträtin)
Menschen mit schweren Erkrankungen suchen oft zusätzlich zur medizinischen Betreuung Hilfe und Unterstützung durch andere Betroffene. Die unterschiedlichen Erfahrungen der Gruppenmitglieder ergänzen auf besondere Art und Weise die Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus. Ca. 30 Personen aus lokalen Selbsthilfegruppen, Elfi Schnabl und Mag. Renate Gamsjäger vom NÖ Dachverband, Stadträtin Gerda Erdner und Alexandra Hofbauer, MBA als Vertreterin der Organisation Tut gut folgten der Einladung zum Partnertag ins Landesklinikum Horn.
Die rege Teilnahme zeigt die immer größer werdende Nachfrage nach Unterstützung und Austausch durch Selbsthilfegruppen. In ganz Niederösterreich gibt es 340 Mitgliedsgruppen, wobei im Jahr 2013 allein 20 Gruppen dazugekommen sind. 20 Selbsthilfegruppen werden separat betreut, da sie aufgrund ihrer Erkrankung anonym bleiben wollen.
Pflegedirektorin Angela Kroitzsch stellte die neue Ansprechperson für die Selbsthilfegruppen im Landesklinikum Horn, Entlassungsmanagerin DGKS Lieselotte Judmann vor. Mag. Renate Gamsjäger vom NÖ Dachverband bot den Vertretern der Selbsthilfegruppen Informationen über die Unterstützung durch den Dachverband bzw. die Projektförderung des NÖGUS und berichtete über die Möglichkeit der Fortbildungen für Gruppenleiter in St. Pölten durch den Dachverband.
Generell bieten Selbsthilfegruppen ihren Mitgliedern Hilfestellung bei der Bewältigung des täglichen Lebens und Erfahrungsaustausch von Betroffenen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskliniken können vom umfangreichen Erfahrungswissen der Gruppenmitglieder lernen. Für die Gruppen ist es wiederum ein Gewinn, wenn sie das Fachwissen der Mitarbeiter der Kliniken zur Information nutzen können. Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum als Partner erfahren die Selbsthilfegruppen wichtige Anerkennung und Stärkung.





