20 Jahre Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn
Am Mittwoch, den 26. Februar 2014, fand in der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn eine Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens statt.

(v.l.) Dir. Mag. Josef Brandstötter, Dr. Robert Kellner, Altbürgermeister Ing. Maximilian Kaltenböck, Dir.-Stv. Karl Reiser, MBA, Kaufm. Direktor Dipl. KH-BW PhDr. Josef Schneider, MBA, ehem. Stadtrat Karl Groß, Ärztl. Dir. Prim. Univ.-Doz. Dr. Rudolf Kuzmits, Bezirkshauptmann Mag. Stefan Grusch, Pflegedir. DGKS Ingrid Czink, Oberschwester Carmen Hütter, Regionalmanager Dipl. Ing. Jürgen Tiefenbacher, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Bürgermeister Erwin Bernreiter, Bereichsleiter Roman Gaal, MSc, MAS
Im Oktober 1993 beschloss der Gemeinderat der Stadtgemeinde Hollabrunn einstimmig die Gründung einer Krankenpflegeschule. Daraufhin erteilte der Landeshauptmann von NÖ die Bewilligung zur Errichtung und Führung einer allgemeinen Krankenpflegeschule in Hollabrunn. Die Eröffnungsfeier war am 29. Jänner 1994. Im Jahr 2014 jährte sich der Jahrestag bereits zum 20. Mal.
Mag. Josef Brandstötter, Direktor der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn, begrüßte zu Beginn der Jubiläumsfeier die Gäste und berichtete über die Aufgaben, Herausforderungen und Kompetenzen im Pflegealltag. Er betonte die wichtigen Entscheidungen der damaligen Verantwortungsträger sowie der Gründungsmitglieder durch deren Unterstützung und Bemühen es gelungen ist, den Standort Hollabrunn auf- und in weiterer Folge auch auszubauen.
Direktor Brandstötter in seiner Rede: „Die Pflegelandschaft ist ständigen Veränderungen unterworfen. Das Lehrerinnen- und Lehrer-Team der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Hollabrunn ist einerseits pädagogisch kompetenter Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler, andererseits aber auch stets bereit, innovative schulische Wege zu beschreiten und neuen Herausforderungen zu begegnen.“
Ein eigener Leitsatz des Schulteams spiegelt diese Ideologie und positive Einstellung wider: Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Hollabrunn bietet eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit humanistisch-ganzheitlichem Schwerpunkt. Ein professionelles und motiviertes Team begleitet die Auszubildenden wertschätzend und humorvoll dabei, durch Selbstverantwortung und Selbstreflexion zu lernen, eine kompetente Fachkraft in der Pflege zu werden.
Dipl. KH-BW PhDr. Josef Schneider, MBA, kaufmännischer Direktor am Landesklinikum Hollabrunn, verknüpfte in seiner Rede die Entwicklung der Schule mit den Anforderungen des Gesundheitswesens: „Die Errichtung der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege basierte auf den Veränderungen im Gesundheitssektor. Nach der Inbetriebnahme des neuen Spitals in Hollabrunn im Juli 1992 war es notwendig, auch hochqualifiziertes Pflegepersonal auszubilden.“ Der derzeit große Bedarf an Krankenpflegepersonal und die künftig absehbare Entwicklung bei der Pflege von alten oder kranken Menschen gestalten diesen Beruf als attraktive Option hinsichtlich der beruflichen Möglichkeiten.
Die demografische Entwicklung bestätigt, dass künftig der Bedarf nach qualifizierter Pflege weiter steigt. Versetzen Sie sich in die Lage von Menschen, deren geistige und körperliche Kräfte schwinden, die Hilfe brauchen aber Schwierigkeiten haben Pflege anzunehmen. Landesrätin Mag. Barbara Schwarz erklärte in Ihrer Festrede, dass es viel Einfühlungsvermögen erfordert um den Betroffenen kompetente Pflege so anzubieten, dass in keinerlei Weise deren Selbstachtung, Selbstwertgefühl oder Selbstbestimmung verletzt wird.
Landesrätin Schwarz unterstrich weiters: „Besonders im Pflegebereich ist es von enormer Bedeutung, sich als ganzer Mensch dieser Aufgabe zu widmen um den Patientinnen und Patienten adäquate Pflege so anzubieten, dass diese sie auch vorbehaltslos annehmen können.“
Das Angebot der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege umfasst derzeit eine dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, den Weiterbildungslehrgang für Praxisanleiterinnen und –anleiter sowie den Lehrgang für Pflegehilfe.





