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Anstieg der Peritoneal-Dialysepatienten durch „Aufklärungsgespräche im strukturierten prädialytischem Stadium“

Die Peritonealdialyste ermöglicht es Patienten mit chronischem Nierenversagen die notwendige Dialyse selbstständig zu Hause durchzuführen.Dem Prozess der Patientenentscheidung über Hämodialyse oder Peritonealdialyse liegt eine strukturierte Aufklärung und Information durch Ärzte und Pflege zugrunde. Ein Fragebogen, welcher von den Patienten ausgefüllt wird, dient zur Evaluierung und kontinuierlichen Verbesserung dieser Aufklärung.


DGKP Max Gleiss, DGKS Regina Schwaiger, QM DGKP Herbert Schörghuber, DGKS Regina Blümel, Prim. Dr. Friedrich Erhart, Stationsleiter DGKP Josef Kaiser, OA Dr. Albert Fürnschlief (weitere Personen des Teams, die leider nicht auf dem Foto sind: DGKS Margit Klammer, DGKP Ewald Oberreiter, DGKS Ulrike Punz, DGKS Sabine Sonnleitner)

Seit dem 2013 implementierten Projekts zur  Durchführung dieser strukturierten Aufklärungsgespräche konnte das Klinikum bereits einen Anstieg von 33% PD-Patienten verzeichnen. Nach dem die Entscheidung für die PD gefallen ist, werden die Patienten solange geschult, bis sie die notwendigen Schritte zur sicheren Durchführung zu Hause erlernt haben. Eine  positive Entwicklung durch die Peritonealdialyse ist es, dass die Patienten ein hohes Maß an Selbstwertgefühl und Selbstständigkeit erhalten.  

Weitere Vorteile sind der Verbleib im gewohnten sozialen Umfeld, geringere Ernährungseinschränkung, größere Mobilität und bessere Freizeitmöglichkeiten.   „Aufgrund einer sehr guten Aufklärung und Information durch das Dialyseteam wird es möglich werden, die PD-Therapieform zu implementieren. Es profitiert der Patient, aber auch die knappen Ressourcen im Bereich der Hämodialyse können dadurch entlastet werden, “ betont die Projektleiterin Regina Blümel, MSc.