Bilder mit 300 000 Punkten laden zum Stehenbleiben, Verweilen und Betrachten ein!
Das Landesklinikum Waidhofen/Thaya bietet Künstlern eine Plattform für ihre Werke. Die aktuelle Ausstellung zeigt Bilder des Gmünder Künstlers Franz Kitschke, welcher die Techniken australischer Aborigines-Kunst nutzt, um buchstäblich Punkt für Punkt seine Gedanken auf die Leinwand zu bringen.

Franz Kitschke, RT Susanne Schuster, Prim. Dr. Andreas Gold, RT Birgit Fegerl, BSc, MTF Alexandra Bauer, MTF Schülerin Nicole Bayreder
Der gelernte Polstermöbeltapezierer Franz Kitschke wurde vor 50 Jahren in Krems geboren und lebt seit 15 Jahren in Gmünd. Malen und Tonarbeiten zählen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Vor 15 Jahren begann Franz Kitschke, aufgrund eines Unfalls auf den Rollstuhl angewiesen, wieder zu malen.
Bereits vor 12 Jahren waren seine Werke im Landesklinikum Gmünd ausgestellt. Hier wurden Blumen, Landschaften und Kindermotive aus Aquarell präsentiert. Seit sechs Jahren übt der gebürtige Wachauer Maltechniken der australische Ureinwohner, der Aborigines, aus. Diese Bilder konnten bereits im Palmenhaus und in der Blockheide in Gmünd besichtigt werden. Nun sind die PatientInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen des LK Waidhofen/Thaya von den einzigartigen Werken des Waldviertler Künstlers begeistert.
„Die Bilder, welche nach kurzer Betrachtung eher aufwühlen, erzeugen in mir nach längerem Einwirken ein Gefühl der Stille und Ruhe, wobei die Naturverbundenheit der Aborigines durchaus zu spüren ist“, so Prim. Dr. Andreas Gold, Abteilungsleiter der Radiologie am LK Waidhofen/Thaya.
In den letzten sechs Jahren malte Frank Kitschke Bilder mit ca. 300 000 Punkten. Diese meditative Arbeit wirkt sich nicht nur positiv auf seine Seele sondern auch auf seine körperlichen Schmerzen aus.
Die Bilder des Künstlers sind im Landesklinikum Waidhofen/Thaya bis Ende August ausgestellt und bei Gefallen zu erwerben.





