„Gestalten Sie Ihre Zukunft mit“
An den NÖ Klinikstandorten und der Holding-Zentrale läuft derzeit die Mitarbeiterbefragung 2014. Unter dem Motto „Wir vermögen mehr als ich“ sind 20.000 Menschen aufgerufen, sich Zeit für Antworten zu nehmen.

Mag. Erika Meinolf

Mag. Bernhard Jany

DI Jürgen Tiefenbacher

DGKS Eva Kainz, MSc

Prim. Dr. Ruppert Strasser
Seit 8. September und noch bis einschließlich 26. September 2014 läuft in allen NÖ Kliniken und in der Zentrale der NÖ Landeskliniken-Holding eine Mitarbeiterbefragung. Erstmals in der Geschichte der NÖ Landeskliniken-Holding wurden in den Jahren 2009 bis 2011 in allen NÖ Kliniken die Mitarbeiter befragt. Aus dieser Befragung wurden zahlreiche standortbezogene Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt, wie zum Beispiel die Etablierung von Abteilungsordnungen, Verbesserung des Kommunikations- und Informationsmanagements oder das rauchfreie Krankenhaus.
Die Ziele
Im Zentrum der neuen Mitarbeiterbefragung steht das Thema Führung – denn es zeigt sich, betont Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, sehr deutlich, dass gut geführte Mitarbeitende auch gute Leistungen und Ergebnisse bringen: „Deshalb ist die Mitarbeiterbefragung ein wesentlicher Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, der das gegenseitige Vertrauen stärken soll.“ Ebenso wichtig ist die Kooperation mit den anderen Berufsgruppen, die in den Kliniken künftig noch enger werden soll, sagt Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding. Weitere Ziele der Mitarbeiterbefragung sind: aktive Einbindung der Mitarbeiter in die Unternehmensentwicklung, Vertrauen in die Führung stärken, das Miteinander stärken durch gemeinsame Ziele, Verbesserung der Kommunikation, Nachhaltigkeit bei Veränderungsprozessen, Fokus auf das Wesentliche und konstruktiver Umgang mit Veränderung
Heuer läuft die Befragung zeitgleich in den Kliniken und der Holding-Zentrale, 20.000 Menschen können ihre Meinung und ihre Einschätzungen anonym äußern. Wer sich wundert, „schon wieder“ einen Fragebogen zu bekommen: Im vergangenen Spätherbst ging es um die psychischen Belastungen und Ressourcen, diese Befragung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Prozess der Mitarbeiterbefragung
Wie wurde der Fragebogen erarbeitet? Die Klinikleitungen, Regionalmanager und Abteilungsleiter der Holding-Zentrale definierten in einem Workshop im März die strategischen Ziele der Mitarbeiterbefragung. Dazu erarbeiteten sie die Projektplanung, die Kommunikations- und Informationsschritte und die Gestaltung des Fragebogens. Im Vorfeld der Befragung wurden die Betriebsrätinnen und Betriebsräte eingebunden. Besonders wichtig war den Workshop-Teilnehmenden die gute Verständlichkeit des Fragebogens ebenso wie die Planung dafür, wie aus der Befragung Maßnahmen entwickelt, umgesetzt und evaluiert werden. Denn diese Maßnahmen sind die Grundlage für Innovations- und Veränderungsstrategien und für den Prozess der Organisationsentwicklung.
Was passiert mit den Antworten?
Die anonymisierten Fragebögen werden von einem externen Partner ausgewertet, die Ergebnisse sollen ab Dezember 2014 vorliegen. In einem gemeinsamen zweitägigen Workshop aller Klinikleitungen, der Regionalmanagements und der Abteilungsleiter der Holding-Zentrale werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Diese Ergebnisse werden anschließend den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert, daraus Prozess gestartet, Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt.
Der Fragebogen gliedert sich in neun Themenblöcke mit insgesamt 40 Fragen, in jedem Frageblock kann man zusätzlich Anregungen, Kommentare und Vorschläge festhalten. Und man kann auch dokumentieren, welche Punkte man als wichtigste empfindet. Die neun Themenblöcke:
- mein Einsatz für Patienten und Qualität
- mein Arbeitsplatz/Aufgabenbereich
- Zusammenarbeit und Abläufe in meiner Abteilung/meinem Institut/meinem Bereich
- Zusammenarbeit und Abläufe zwischen den Abteilungen/Bereichen
- So erlebe ich Führung durch meine direkte Führungskraft
- So erlebe ich Führung, Information und Kommunikation durch die Klinikleitung/Standortleitung
- So erlebe ich Führung, Information und Kommunikation durch die NÖ Landeskliniken-Holding (Geschäftsführung, Regionalmanagement, Abteilungsleitung, fachliche Ansprechperson etc.)
- meine beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
- Gesamtzufriedenheit
Der abschließende Statistikteil fragt nach Abteilung/Bereich und Berufsgruppe. Alter, Geschlecht und Zugehörigkeitsdauer zum Unternehmen werden nicht abgefragt, um die Anonymität zu sichern.
Warum Mitarbeiterbefragung ?
Mag. Erika Meinolf, Abteilungsleiterin Abteilung Recht und Personal, Holding-Zentrale: „Die Befragung ermöglicht die aktive Einbindung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmensentwicklungsprozess und unterstreicht die Bedeutung jedes Menschen im Unternehmen, unabhängig von Position und Aufgaben. Durch die gleichzeitige Befragung können wir aus den Ergebnissen nicht nur standortbezogene, sondern auch klinikübergreifende strategische Maßnahmen ableiten.“
Mag. Bernhard Jany, Leiter der Abteilung Marketing, PR und Organisationsentwicklung: „Die Mitarbeiterbefragung ist ein wichtiger Beitrag zur Organisationsentwicklung. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Maßnahmen optimieren nicht nur technische und organisatorische Strukturen und Abläufe, sondern fördern auch zwischenmenschliche Kommunikation und Verhaltensmuster.“
Regionalmanager DI Jürgen Tiefenbacher, Region Weinviertel:
„Nur durch Ihre konkrete Rückmeldung können wir uns gemeinsam weiterentwickeln. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und informieren Sie uns über Ihre Einschätzung der Arbeitssituation und die Zufriedenheit mit Aspekten wie Arbeitsplatz, Führung, Information, Aufstiegsmöglichkeiten. Es ist Ihre Chance zum Mitgestalten!“
Pflegedirektorin DGKS Eva Kainz, MSc, Universitätsklinikum Tulln: „In unseren Kliniken sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zentrale Erfolgsfaktor. Daher ist die Mitarbeiterbefragung aus Sicht der Klinikleitung ein wesentliches Instrument dafür, dass sie aktiv am Unternehmensgeschehen mitwirken und mitgestalten können.“
Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Ruppert Strasser, Landesklinikum Melk: „‚Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts’, hat Goethe gesagt. In diesem Sinne sollten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihre Beteiligung die Möglichkeit aufgreifen, die Weiterentwicklung der NÖ Landeskliniken mitzugestalten.





