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Gold und Silber für die Betriebsfeuerwehr

Innerhalb von drei Wochen legten 15 Mitglieder der Betriebsfeuerwehr am Universitätsklinikum St. Pölten zwei Ausbildungsprüfungen in Gold und Silber erfolgreich ab. Dabei absolvierte die Betriebsfeuerwehr als erste Feuerwehr im Bezirk St. Pölten und als erste Betriebsfeuerwehr in einem niederösterreichischen Klinikum die Ausbildungsprüfung „Atemschutz“ Stufe Silber.


Ausbildungsprüfung „Atemschutz“ Silber: (v.l.) 1. Reihe: Harald Jokl (FF Maria Anzbach), Franz Miklautz (BTF), Bernhard Brantner (BTF), Harald Klutz (FF Neulengbach Stadt), Bernhard Bruckner (BTF), Michael Kemptner (FF Rabenstein); 2. Reihe: Reinhard Svatek (FF Eichgraben), Helmut Leitner (FF St. Pölten-Unterradlberg), Ing. Thomas Spitzer, MSc (BTF), Ernst Brantner (BTF), Georg Haslinger (FF Rabenstein). Nicht am Bild: Thomas Fahrnberger (BTF), Michael Zöchling (BTF)

Ausbildungsprüfung „Löscheinsatz“ Gold: (v.l.) 1. Reihe: Josef Hajek (FF Eichgraben), Thomas Fahrnberger (UKP), Peter Fink (UKP) Franz Miklautz (UKP); 2. Reihe: Martin Graf (Eichgraben), Michael Zöchling (UKP) Bernhard Bruckner (UKP) Bernhard Brantner (UKP) Ing. Thomas Spitzer, MSc (UKP), Herbert Prischink (FF Eichgraben), Hauptprüfer Gerhard Svatek (FF Eichgraben). Nicht am Bild: Stefan Leitner (BTF)

Die Ausbildungsprüfung „Atemschutz“ gliedert sich in vier Teile. Nach vorschriftsgemäßem Ausrüsten des Atemschutztrupps in einer Zeit von unter vier Minuten wird eine Personensuche im verrauchten Raum simuliert und diese aus dem Gefahrenbereich gerettet. Anschließend muss ein Löschangriff über eine Hindernisstrecke in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden. Darüber hinaus hat der Einsatztrupp die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen, indem die Atemschutzflaschen gegen neu gefüllte getauscht werden und einer Kurzüberprüfung unterzogen werden. Währenddessen beantwortet der Gruppenkommandant fünf Fragen aus dem Bereich Atemschutz.

Die Stufe Gold konnte in der Ausbildungsprüfung „Löscheinsatz“ von der Betriebsfeuerwehr des Universitätsklinikums St. Pölten geholt werden. Jeder Feuerwehrmann musste sich dabei der Geräte- und Knotenkunde, der Absolvierung von Erste-Hilfe-Maßnahmen und einem praktischen Teil stellen, welcher das Löschen eines Zimmerbrandes beinhaltete.

„Die Ausbildungsprüfungen dienen zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse für den Löscheinsatz sowie den Atemschutz und sind wichtige Voraussetzungen für einen reibungslosen Einsatzablauf. Das Ziel ist dabei unter anderem auch eine Qualitätskontrolle des Ausbildungsstandes. Der Zeitfaktor spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die vorgegebenen Sollzeiten dienen lediglich dazu, eine raschere Einsatzbereitschaft erzielen zu können“, so Ing. Thomas Spitzer, MSc, Kommandant der Betriebsfeuerwehr am Universitätsklinikum St. Pölten.

„Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten hat für das Universitätsklinikum St. Pölten neben der erstklassigen, medizinischen und pflegerischen Versorgung oberste Priorität. Erfolge wie dieser zeigen, dass wir auch im Sicherheitsbereich professionell aufgestellt sind und unser Team den aktuellen Ausbildungsstand sehr gut erfüllt.“,  betont Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten.

Die Klinikleitung des Universitätsklinikums St. Pölten gratuliert dem Team der Betriebsfeuerwehr sehr herzlich.