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Sommer, Sonne, Hitze: Expertentipps aus dem Landesklinikum Mödling für Kinder & ihre Eltern

Mit den heißen Temperaturen steigt bei vielen Familien die Vorfreude auf den lang ersehnten Sommerurlaub oder den nächsten Ausflug ins kühle Nass. Um die gemeinsame Auszeit entspannt genießen zu können, gibt es speziell für Kinder und ihre Eltern Einiges zu beachten.


Diego und Emma mit (v.l.) DKKS Heidi Lamprecht, MSc, Bereichsleitung Pflege; Eltern-Kind-Zentrum, Prim. Univ. Doz. Dr. Erwin Hauser, Vorstand Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde Mödling, LR Mag. Karl Wilfing, Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor LK Baden-Mödling

Diego und Emma mit (v.l.) Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor LK Baden-Mödling, DKKS Heidi Lamprecht, MSc, Bereichsleitung Pflege Eltern-Kind-Zentrum, Prim. Univ. Doz. Dr. Erwin Hauser, Vorstand Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde Mödling, LR Mag. Karl Wilfing, Dipl. KH-BW Reinhard Fritz, Kaufmännischer Direktor, Prim. Dr. Burghard Plainer, Stv. Ärztlicher Direktor

„Der Sommer ist für viele die schönste Zeit des Jahres – gerade Familien verbringen während der Ferien gerne viele Stunden an der frischen Luft, in der Sonne und im Wasser. Damit der Freizeitspaß für Eltern und Kinder ungetrübt bleibt, gibt Prim. Univ. Doz. Dr. Erwin Hauser wertvolle Hitze-Tipps. Denn der kindliche Organismus kann die Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Auch die Gefahr des Austrocknens ist bei Kindern im Vergleich zu Älteren erhöht“, erklärt Landesrat Mag. Karl Wilfing. „Umso wichtiger ist es, Kinder mit entsprechender Kleidung und Kopfbedeckung vor der Hitze zu schützen. Eltern sollten außerdem auch darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – am besten Wasser oder ungesüßte Tees.“

 

Hitze-Tipps vom Kinderarzt.

Was können Eltern tun, um ihre Kinder optimal auf die heißen Temperaturen vorzubereiten bzw. ihnen unangenehme Begleiterscheinungen zu ersparen?

Dazu erklärt Prim. Univ. Doz. Dr. Erwin Hauser: „Kinder sind durch Hitze mehr gefährdet als Erwachsene, dies zum einen weil sie eine größere Körperoberfläche in Relation zum Gewicht haben und somit mehr Flüssigkeit über die Haut abgeben können, zum anderen weil sie weniger selbständig aktiv sein können und Warnsignale weniger wahrnehmen können“.

Der Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde LK Mödling empfiehlt daher: „Wichtig ist es besonders kleine Kinder und Säuglinge keinesfalls unbeaufsichtigt an Orten mit hoher Temperatur zu lassen. Man sollte auch bedenken, dass zum Beispiel im Auto die Temperatur rasch steigen kann. Übermäßige Sonnenbestrahlung ohne entsprechenden Sonnenschutz ist zu vermeiden. Auf Anzeichen einer möglichen Überhitzung sollte besonders geachtet werden. Diese sind ein roter, heißer Kopf, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen. In diesem Fall unbedingt sofort die ‚Überhitzungssituation‘ beenden, ausreichend Flüssigkeitszufuhr sicherstellen und gegebenenfalls medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Unbedingt zu bedenken gilt es auch, dass spielende Kinder in der ‚Hitze‘ des Gefechts oft die Überhitzungssituation ihres Körpers nicht einschätzen können“.