Über die Landesgrenzen hinweg bekanntes Projekt: der Raumzellenbau des LK Wiener Neustadt
Der im letzten September im LK Wiener Neustadt eröffnete Raumzellenbau hat weit über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen gesorgt. Bei einem Besuch von hochrangigen Vertretern aus Oberösterreich zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch zeigten sich die Gäste von den vielen Vorteilen dieser Bauweise beeindruckt.

Die Delegation aus Oberösterreich wurde vom Kaufmännischen Direktor des LK Wiener Neustadt Mag. Andreas Gamlich und von Projektleiter Dipl. KH-BW Ing. Franz Pöltl durch den zukunftsweisenden Bau geführt.
Beim Raumzellenbau handelt es sich um einen Klinikzubau, der aus 108 Modulen besteht. Seit der Eröffnung im September letzten Jahres sind darin die 2. Interne Abteilung, die Unfallchirurgie sowie diverse Operationsräumlichkeiten untergebracht. Er war notwendig geworden, um in der Zeit bis zum Neubau des LK Wiener Neustadt die optimale medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung weiterhin zu gewährleisten. „Der Raumzellenbau stellt aufgrund seiner Größe und Qualität ein europäisches Vorzeigeprojekt dar. Durch die innovative Bauweise mittels Raummodulen lagen zwischen dem Spatenstich und der endgültigen Eröffnung nur etwas mehr als ein Jahr“, betont Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA. Von der Funktionalität dieses Klinikzubaus machte sich nun eine hochrangige Delegation der gespag (OÖ. Gesundheits- und Spitals AG), bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Harald Geck, dem Direktor für Bau, Beschaffung und Technik Mag. Rainer Mooshammer sowie Experten und Sachverständigen von Bau, Sanitätsrecht und Sicherheitstechnik des Landes Oberösterreich, ein Bild. Dabei stand neben der Präsentation des Projektes auch der Film zu Bau und Eröffnung des Raumzellenbaus sowie eine Führung mit Projektleiter Dipl. KH-BW Ing. Franz Pöltl auf dem Programm. „Die Raummodule haben jeweils ein Ausmaß von 4 x 4 x 18,5 Meter und wurden von der Firma Stugeba einzeln angeliefert. Für eine direkte Verbindung zum Hauptgebäude des Klinikums wurde zudem eine aus drei Raumzellen bestehende, 27 Meter lange Brücke angefertigt“, gab Ing. Pöltl Einblick in die technischen Details.





