Universitätskliniken für Niederösterreich – Meilenstein für Ausbildung, Wissenschaft und Forschung
Die NÖ Klinikstandorte Krems, St. Pölten und Tulln sind nun Universitätskliniken und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Ausbildungs-, Wissenschafts- und Forschungszukunft des Landes Niederösterreich. Als Universitätsstandorte der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) ermöglichen sie ein praxisbezogenes Medizinstudium. Landesrat Mag. Karl Wilfing gratulierte in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gemeinsam mit KL-Rektor Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger den Kollegialen Führungen.

(v.l.) Dipl. KH-BW Gabriele Jäger, MBA (Assistentin der Regionalmanagerin NÖ Mitte), Dr. Markus Klamminger (Stv. Med. Geschäftsführer & Abteilungsleiter Medizinische und Pflegerische Betriebsunterstützung), Landesrat Mag. Karl Wilfing in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Prof. Dr. Rudolf Mallinger (Rektor der KLPU) und Mag. Gert Kovarik (Stv. Kaufm. Geschäftsführer & Abteilungsleiter Finanzen und Controlling)

(v.l.) Dr. Markus Klamminger (Stv. Med. Geschäftsführer & Abteilungsleiter Medizinische und Pflegerische Betriebsunterstützung), Landesrat Mag. Karl Wilfing in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Prof. Dr. Rudolf Mallinger (Rektor der KLPU)
„Um die Patientinnen und Patienten in Niederösterreich heute wie auch in Zukunft optimal versorgen zu können, brauchen wir gut ausgebildetes Personal in unseren Kliniken – ob Ärzte, Pfleger, Psychotherapeuten oder sonstiges medizinisches Personal. Erst durch das Zusammenspiel von Theorie und Praxis wird eine hochwertige Aus- und Weiterbildung sichergestellt. Das theoretisch Gelernte braucht praktische Anwendung, umgekehrt schafft Praxis Bedarf und Grundlagen für theoretische Vertiefungen. Durch die Lehre in unseren drei Universitätskliniken St. Pölten, Krems und Tulln erhalten die Studierenden die bestmögliche Ausbildung und profitieren von der Erfahrung und dem Wissen unserer Ärztinnen und Ärzte. Darauf sind wir sehr stolz!“, betont Landesrat Mag. Karl Wilfing und ergänzt: „Ich möchte mich im Namen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und im Namen der NÖ Landesregierung bei allen Beteiligten aus den NÖ Kliniken, der NÖ Landeskliniken-Holding und der KL herzlich für ihr Mitwirken bedanken! Nur gemeinsam konnten wir diesen zukunftsweisenden Meilenstein ermöglichen.“
Als erste tertiäre Bildungseinrichtung Österreichs bietet die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) ein Bologna-konformes, interdisziplinär aufgebautes Studienangebot im Bereich der Medizin und Gesundheitswissenschaften an. Die KL bringt dazu die Schlüsselfelder Gesundheitswissenschaften, Humanmedizin, Psychotherapie- und Beratungswissenschaften sowie Neurorehabilitationswissenschaften unter ein gemeinsames Dach.
Durch die Verbindung von Medizin mit den Schwerpunktfeldern Medizintechnik und Gesundheitsökonomie ermöglicht die KL neben einer hochwertigen medizinischen Ausbildung vor allem den Zugang zu attraktiven Berufsfeldern in den Gesundheitswissenschaften. Ziel ist es, auf Basis eines integrativen Lehr- und Forschungsansatzes eine neue Generation von Ärztinnen und Ärzten sowie Gesundheitswissenschafterinnen und Gesundheitswissenschafter auszubilden. Ende des Jahre 2013 wurde die KL von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) akkreditiert.
Bereits seit Studienbeginn der KL im Herbst 2013 erfolgt ein enges Zusammenwirken mit den Klinikstandorten St. Pölten, Tulln und Krems in der universitären Ausbildung und Lehre. Gleichzeitig sind auch die anderen NÖ Klinikstandorte zum Mitwirken eingeladen, da die Studenten an allen Klinikstandorten ihre Pflichtfamulaturen absolvieren können.
Die Studierenden werden nach einem Curriculum ausgebildet, das von Expertinnen und Experten aus der NÖ Landeskliniken-Holding und den Klinikstandorten mitgestaltet wurde. Von Seiten der Holding-Zentrale sind federführend der stellvertretende Medizinische Geschäftsführer Dr. Markus Klamminger, selbst Arzt und Leiter der Abteilung Medizinische und pflegerische Betriebsunterstützung, der stellvertretende Kaufmännische Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Finanzen und Controlling Mag. Gert Kovarik sowie die Leiterin der Abteilung Recht und Personal Mag. Erika Meinolf beteiligt, aus dem Universitätsklinikum St. Pölten die Primarärzte Univ.-Prof. Dr. Christoph Hörmann und Univ.-Prof. Dr. Franz Trautinger, aus dem Universitätsklinikum Tulln der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Lechner, MAS, und Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Frank sowie aus dem Universitätsklinikum Krems die Primarärzte Univ.-Prof. Dr. Herbert Koinig und Univ.-Prof. Dr. Martin Pecherstorfer. „Der Status als Universitätsklinikum ist ein mehrfacher Gewinn für uns: Wir können schon früh auf die Ausbildung der künftigen Medizinerinnen und Mediziner Einfluss nehmen und damit einen aktiven Beitrag zu deren Qualität leisten.
Außerdem ist die KL auch eine klinische Forschungseinrichtung, wodurch die Forschung in unseren Universitätskliniken Tulln, Krems und St. Pölten zusätzlichen Aufschwung erhält.“, so der Stv. Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Markus Klamminger.
Der Rektor der KL, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger, betont: „Für eine klinische Lehre und Forschung im Rahmen der medizinischen Ausbildung ist ein Klinik-Umfeld essentiell. Wir sind daher sehr glücklich, dass sich die Zusammenarbeit mit der NÖ Landeskliniken Holding von der ersten Planungsphase an konstruktiv und zielgerichtet gestaltet und die KL nun um die drei Kliniken als neue Universitätsstandorte gewachsen ist“, unterstreicht der Mediziner. „Damit können wir die Qualität der Ausbildung und Forschung nachhaltig sichern und sukzessive ausbauen sowie die Potenziale der vier Universitätsstandorte optimal nutzen. Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit den neuen Universitätskliniken.“





