Vorzeigeprojekt in der Thermenregion: Einheitliche Geräteplattform für alle Labors in den Landeskliniken
Mit dem Laborprojekt in den Landeskliniken der Thermenregion ist aktuell ein Vorzeigeprojekt in vollem Gange. Ziel dabei ist es, die Labors in den Klinikstandorten der Region mittels Integration in das Institut für medizinisch-chemische und molekularbiologische Labordiagnostik in Wiener Neustadt noch besser aufeinander abzustimmen. Nun wurden als weitere wichtige Stufe in diesem Projekt alle Labors mit einer einheitlichen Geräteplattform ausgestattet.

Bei der gemeinsamen Inbetriebnahme der neuen Geräte: Der ärztliche Direktor des Landesklinikums Baden-Mödling Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Pidlich, Prim. Dr. Karin Köhrer, MSc, MBA, BMA Margit Leitner, BMA Patricia Schwedenwein und BMA Martina Putz
Das Laborprojekt in der Thermenregion wurde im Mai 2009 gestartet und liegt gegenwärtig voll im Zeitplan. Dabei soll es zukünftig ein zentrales Labor im Landesklinikum Wiener Neustadt geben, an den übrigen Klinikstandorten der Region, also in Baden-Mödling, Neunkirchen und Hochegg, werden vor allem besonders akute Laborleistungen erbracht. Dadurch verspricht man sich sowohl eine Qualitätssteigerung als auch eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. „Durch den Zusammenschluss der Labors können wir zum einen die Vergleichbarkeit der Proben verbessern, zum anderen aber auch Mehrfachbestimmungen bei der Transferierung von Patienten innerhalb der Thermenregion minimieren“, bringt Prim. Dr. Karin Köhrer, MSc, MBA, Leiterin des Zentrallabors im Landesklinikum Wiener Neustadt, zwei der Vorteile auf den Punkt. Ein wichtiger Schritt im Bereich der Infrastruktur konnte nun mit der Inbetriebnahme der gemeinsamen Hardware in Form der konsolidierten Chemie-/ Immunologie-Plattformen an allen Klinikstandorten erfolgreich abgeschlossen werden. Die jeweilige Ausstattung wurde dabei an den lokalen Bedarf angepasst. Im Zentrallabor in Wiener Neustadt gibt es nun zusätzlich noch einen Probenverteilautomat. Neben der Optimierung der diagnostischen Qualität ist auch die Wirtschaftlichkeit als wesentlicher Vorteil zu nennen. „Durch den gemeinsamen Einkauf über das Zentrallabor in Wiener Neustadt erwarten wir eine jährliche Kostenreduktion von etwa 400.000 Euro“, so der Regionalmanager der Thermenregion DI Alfred Zens, MBA abschließend.





