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Zeit und Raum für Trauer: Palliativkonsiliardienst lud zur Gedenkfeier für Verstorbene

Um den Familienangehörigen, Freunden und den Betreuern der Verstorbenen einen Raum für ihre Trauer zu geben, organisiert der Palliativkonsiliardienst des Landesklinikums den alljährlich stattfindenden Wortgottesdienst in der Stiftspfarre Neukloster.


(v.l.) DGKS Ulrike Dittmer, Pastoralassistentin Susanne Hiblinger-Vogt, DGKS Gerlinde Sederl, Dr. Barbara Lang, DGKS Karin Hafenscherr, OÄ Dr. Ljiljana Durovic und DGKS Astrid Tschürtz, MSc

Seit einigen Jahren trifft sich das Team des Palliativkonsiliardienstes mit Angehörigen von verstorbenen Patientinnen und Patienten um gemeinsam einen Wortgottesdienst zu feiern. Um ein besonderes Zeichen zu setzen, wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet. Sie gilt als Symbol, dass die Erinnerung an einen geliebten Menschen nie erlischt.

Das Team des Palliativkonsiliardienstes, OÄ Dr. Ljiljana Durovic, DGKS Astrid Tschürtz, MSc, Dr. Barbara Lang, DGKS Ulrike Dittmer, DGKS Gerlinde Sederl und DGKS Karin Hafenscherr, lud auch heuer wieder zur Gedenkfeier ein. „Mit dieser Feier möchten wir den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen Trost spenden, gleichzeitig auch das Erlebte abschließen und Kraft für neue Aufgaben sammeln. Es ist wichtig, der Trauer Zeit und Raum zu geben. Wir Betreuerinnen verabschieden uns von Menschen, die wir ein Stück begleiten durften. Wir wünschen den Angehörigen und Freunden weiterhin viel Zuversicht und Kraft für die Zeit der Trauer“, betonte Dr.in Barbara Lang.

Zahlreiche Angehörige fanden an diesem Tag zusammen und nahmen am Wortgottesdienst mit Pater Walter Ludwig und Pastoralassistentin Susanne Hiblinger-Vogt teil. Es wurde gemeinsam für die von uns gegangenen Menschen gebetet und gesungen. Am Ende der Zeremonie durften sich die Besucherinnen und Besucher den kleinen Gedenkstein ihres Angehörigen mitnehmen. 

„Es war ein besonderer Wortgottesdienst für uns, wir hoffen, den betroffenen Menschen spürbar gemacht zu haben, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind“, reflektierte Karin Hafenscherr.